Eulengebirge - Militärschutzhütte

 

 

Die "Militärschutzhütte" wurde unter dem Gipfel des Hohen Eule errichtet, auf einer Höhe von 980 m über dem Meeresspiegel direkt oberhalb des Dreiherrnsteins am Kaiser Weg.

 

Unter anderem mit Zunahme des Interesses am Wintersport zu Beginn des 20. Jahrhunderts entschloss sich das Kommando des 7. Preussischen Infanterie-Regimentes den Soldaten das Skifahren beizubringen. -

Die Untereinheiten des 7. Regiments waren verstreut in Schlesien stationiert: in Hirschberg, Breslau, Glatz und Oppeln. Aber Hauptquartier und Ausbildung des Regimentes lagen in der Garnisonsstadt Schweidnitz.

 

in (1) wird diese Baude nur als "Skih├╝tte" bezeichnet

Daher beschloss der Gebirgsverein Schweidnitz, den Bau einer "Militär-Baude" materiell zu unterstützen. Diese Initiative wurde auch von einigen lokalen Unternehmern finanziell gefördert. - Im Gegenzug sollte die Armee diese Unterkunft "normalen Touristen" teilen, sofern diese diese die militärische Ausbildung nicht störten. Die Baude wurde 1924 errichtet, und um 1935(?) erweitert. Auf einer Postkarte von 1941 heisst sie dann "Bataillonshütte III/7 "Hohe Eule", eine andere Postkarte bezeichnet sie als Reichswehrskihaus.

Die Baude existiert heute nicht mehr, nur noch die steinernen Grundmauern sind zu erkennen.

 

Bataillonshütte III/7 "Hohe Eule"

 

 

 

Quellen: (1) "Heimat Schlesien, Glätzisch Falkenberg und Eule", H. Hübner, herausgegeben 1997

www.mojemiasto.swidnica.pl, Bilder eigene und dolny-slask.org.pl